Füssener Modellbaublätter

                                                     aus der Weissenseer Eisenbahnstube

 

                   

                     Kleine Tipps und Aktuelles von den Baustellen

 

 

                     Neue Adresse:                            Eisenbahn-Signal-Ordnung (DB)    (ESO 1959)

                           und wen interessiert es nicht:                          Themen zur Tf - Ausbildung

                         

              

Schauen wir mal, was hier aus einigen Neuheiten 2013/14 geworden ist.                         

Man ist es ja von mir gewöhnt dass ich Bausätze einfach nicht schachtelfrisch bauen kann. Liegt nicht an den Bauanleitungen sondern nur am Bebauungsplan der Stadt Steinheim. Bei der Technik juckt es auch immer gewaltig in den Fingern sodass das zwangsläufig zu Änderungen führt:

 

                 

Auch wenn der Hof noch nicht gepflastert ist,  die Landvermesser haben mit den Richtschnüren schon Spuren hinterlassen ...

 

Für Liefer- und Servicefahrzeuge sollte eine Garage verfügbar sein, ideal, wenn da gleich die Werkstatt nebenan ist:

                                

Zwei Varianten bietet die Bauanleitung an, aber es gibt mit wenig Aufwand viel, viel mehr ...

               

 

Warum die Bodenplatte allerdings immer noch an die berüchtigte Berliner Dielenboden - Farbe Ochsenblut erinnert ist nicht nachvollziehbar.

 

 

Wer seine Hallendächer nicht verklebt sondern steck- und damit abnehmbar ausgeführt hat, kann nun einige Hallen einfach mit einem Extrahin-gucker ausstatten:

 

                                     der Oberlichtaufsatz vom Heiz- bzw.  Kraftwerk.

 

 

 

Das BayWa® - Lagerhaus am kleinen Baumarkt

 

                        

Die Grundversion Halbrelief wird zu einem freistehendem Lagerhaus mit Büroanbau und Fahrzeugwaage ergänzt. Natürlich werden hier auch wieder ein paar Extrawürste gebraten. Teile die es nicht gibt, gibt es nicht, sie sind wie z.B. beim Goethe - Gymnasium oder der Garage machbar.

Am Gleisanschluss können wegen der langen Rampe 2 Güterwagen gleichzeitig abgefertigt werden und an der breiten Rampe für Lkw stehen 3 Ladeplätze zur Verfügung.  Da kann auch schon mal mit den Hubwagen die Ware umrangiert werden. Im Obergeschoss befinden sich mehrere Schüttgutsilos. Die Fahrzeugwaage ist öffentlich, so was hat auch schon manchem Camper seine Zuladungsgrenzen aufgezeigt.

 

 Ein Blick in den Rohbau,                      die Wände sind nur lose zusammengestellt.

 

Es ist ratsam sich vor dem Zusammenkleben der Teilwände Grundplatten anzufertigen. Damit kommt man möglichen Meßfehlern auf die Schliche und sichert sich so die Winkligkeit des Bauwerks. Für das Hauptgebäude finden sich sicher 5 überzählige Seriengrundplatten in der Bastelkiste und die anderen für den den kleinen Giebel- und den Winkelanbau muss man halt selbst zuschneiden, die Maße wiederholen sich ja aus anderen Projekten. Das einzufügende Rastermaß ist bekannt und nun kann man  die Grundplatten auch gleich aus Dekorplatten zuschneiden ...   Maßan-gaben wie immer ohne Gewähr. Hier einige Extrateile, die Grundplatten Anbau am Giebel, Winkelanbau und modifizierte Eingänge:

 

                    

Wenn ich mich irgendwo verrechnet haben sollte, die versetzten Anbauwände haben so ihre Tücken, bitte ich um entsprechenden Korrekturhinweis.

 

Da sich auch Kunststoff- wie Sperrholz- und Kartonmodelle unter ungünstigen Umständen verziehen können rechtfertigen sich Zwischendecken nicht nur als Leuchtmittelträger. Stehlampen findet man meist nur in Wohnzimmern und vorbeugende Zwischenwände gegen verzogene Wände sind weder einfacher machbar noch in allen Fällen gestaltungsmäßig sinnvoll. Man kann aber verzogene Wände mit etwas Vorsicht bei 45° C (im Umluftofen) richten.

Wenn mal die Bodenplatten die Abmessungen der handelsüblichen Dekorplatten überschreiten, nicht gestückelt werden sollen oder dürfen, so bieten sich Polystyrol - Platten von evergreen® an. Die gibt es in ausreichenden Größen, hier Stärke 1,5 mm. Leider nur in weiß oder schwarz, es muss auf jeden Fall farblich nachbehandelt werden, z.B. zementgrau (RAL 7033) als Estrichboden.

Bitte beachten:  Grundplatten müssen im Baukastensystem eine Stärke von 1,5 mm haben, oft genug sind Dekorplatten aber mit 2,0 mm zu dick. Bei den Zwischendecken reicht eine Materialstärke von 1,0 mm aus.

Die Wandanschlüsse: an den Giebeln sind sie per Ecksäule vorgegeben, an den Fassaden muss man sich 2 Extrateile herrichten, dort liegt auch der Grund in der Maßabweichung 47,0  statt 48,0 bei der Eckgrundplatte:

 

                       der Halbgiebel muss um 1 mm gekürzt werden und die Rippe li. muss weg.

 

Durch die Kürzung ergibt sich eine reduzierte Höhe des Wandanschlusses um ca. 0,8 mm, mathematische Grundlage ist der Strahlensatz. Entspre-chend müsste am anderen Ende des Daches, an der Gleisanschlussfront auch die Höhe des Anschlusses angepasst werden, hier geht dies jedoch nur über die Neigungsänderung und Ausladung des Daches. Tja, mal so einfach schnell was ändern könnte am Ende etwas schräg aussehen. Aber die Schleppdächer sind noch nicht ganz abgehakelt, bitte etwas Geduld, da ist was im Busch ...

Für das Hauptdach gibt es ebenfalls ne Extrawurst, denn nahtlos aneinanderreihen lassen sich nur die breiten Segmente von der Werkhalle. Die Restekiste mit den Abfällen vorangegangener Umbauten bietet jedoch weitere interessante Überbleibsel ...

An dieser Stelle muss man mal festhalten, dass das Dachsystem als System im Baukastensystem noch nicht schlüssig ist. Man wünscht sich hier auch eine übergreifend kombinierbare Oberflächenstruktur. Hinzu kommt das Problem des color - managing, mit dem auch die Automobilher-steller mit viel Technik kämpfen, RAL in der Spritzgusstechnik, chargenunabhängig, ohne Nachbehandlung. Was die Pappkameraden betrifft: sie sind nicht das, was z.B. ein Produkt mit Indanthren®  verspricht.

 

                                  die Hof- bzw. Straßenseite

 

Mit den Bodenplatten, Zwischendecken und geänderten Giebeln passen oder wackeln die Dächer der Anbauten. Die rechten Winkel zur Bauebene muss man verbissen einhalten. Abweichungen garantieren leuchtende Fugen bei den Wandanschlüssen. Helloween lässt grüßen:

 

                            So geht das auch nicht, das gesamte Gebäude lichtdicht kriegen, na,

das wird ein Extrathema wenn es im Juli die nötigen Innenteile (Haus im Haus) wie gewohnt als geputzte Version gibt. Papiermasken lehne ich ab und die Version mit nur Abdeckfarben ist m.E. nicht viel eleganter und dazu noch ungleichmäßig. Man sieht die Innenwände, da säge ich lieber!

Apropos sägen:  für die Schleppdächer wurden die Decken der Anbauten als Kassettendecken aufgebaut, man tut sich leichter, wenn es definierte Auflagerippen gibt. Es ist ferner zu beachten, dass der Dachanschluss entgegen der BA etwas unterhalb des Fenstersims verläuft. Die Maße für die Rippen gelten bei einer Deckenstärke von 0,5 mm. Wenn man sich wegen der Dachanschlüsse nicht sicher ist sollte man die Zwischendecken auf der Oberseite anschwärzen, sonst kann es wegen der leuchtenden Decken Lichtfugen geben. Raumseitig bleiben die Decken weiß.

 

                

 

Der Hallenboden: er ist ja für die Version Halbrelief konstruiert, aber die ist ein wenig breiter als als eine halbe Vollversion und somit muss das Serienteil bearbeitet werden. Wegen der gewählten Überlänge des Lagers ist auch eine Verlängerung der beiden Elemente nötig. Dazu wird ein Spritzling 2411 C als Teilespender zusätzlich benötigt oder man baut den Hallenboden komplett neu auf.  Wie auch immer, es muss einmal mehr improvisiert werden, der eigentliche Reiz von Unikaten. Eine Tüte Fertigsuppe anrühren ist zwar bequem, aber nicht unbedingt kreativ ...

Die Maße sollten ja eigentlich bekannt sein: Breite 99,0 mm, Länge  2x Endstück = 99,0 mm + Anzahl Zwischenstücke x 48,0 mm  = 243,0 mm. Die Innentreppen werden von den Serienböden übernommen und für den Unterbau sorgen 4-kant - Säulen aus evergreen® - Profilen, z.B. # 264. Säu-lenhöhe 17,5 mm abzüglich Bodenstärke, also hier 15,6 mm. Die 2 mm - Platte ist nur 1,9 mm dick. Benötigt werden 12 Stück, da reicht ein Profil.

 

 

Das Rampendach im Bereich Lkw - Andienung:

 

 

Achtung!  Einige Maße sind von den Dachüberständen abhängig. Ich empfehle Maßschablonen aus Karton anzufertigen. Wenn die Dacheinheit Rampe & Anbauten geklebt ist bildet sie eine Zange und ist nur mit Gewalt abnehmbar, auch wenn sie mit den Mauerteilen zunächst nur gefügt wurde. Fügen heißt: nicht verkleben, trotzdem sollten ggf. Beleuchtungsinstallationen unter dem Dach verpol- und überspannungsgeschützt an-schlussfertig vormontiert sein. Alle spitzen Winkel sind von der Dachneigung und den  - auch seitlichen -  Dachüberständen abhängig und ≠ 45°!

Die Winkelabweichung ergibt sich aus der verkürzten Dachausladung im Rampenbereich bei fixer Anbindungshöhe am Hauptgebäude. Bei der gewählten Dachausladung ergeben sich folgende Winkel: Rampe 44,0° und bei den Anbauten 47,5°. Ansonsten beherrscht der Standardwinkel von 15° bzw. Ergänzungswinkel alle Fasen im Dachsystem. Natürlich sind eventuelle Bearbeitungstoleranzen zu berücksichtigen.

Bitte daran denken: an den Unterseiten braucht man für Dachrinnen, Nahtstellen und Wandanschlüsse entsprechende Fasen!

 

Hier sieht man trotz Weitwinkelverzerrung deutlich die Winkelabweichungen, das Dach liegt noch ohne Klebung auf dem Bastelbrett.

 

Die Anbaudächer und das große Rampendach wurden wie der Hallenboden aus einer evergreen® - Polystyrolplatte (grau, 2 mm) gefertigt. Die glänzende Oberfläche hab ich mit einer Stahlbürste entspiegelt, man kennt die Struktur von Frontplatten im Audiobereich. Anschließend sollten die Dächer farblich dem Hauptdach mit einer dünnen Schicht in sm angepasst werden. Ein Glasdachsegment lockert die Dachfläche auf. Über-hangmaterial eines Vollmer® - Bahnhofs, Vollmer® hat aber leider das Handtuch geworfen, es ist momentan ungeklärt, ob es weiterhin Ersatzteile gibt, wenn ja, voraussichtlich von Viessmann® ...  Ich hab auf meine Anfrage hin leider keine Antwort bekommen.

Wenn Polystyroloberflächen gebürstet werden muss dies beidseitig geschehen da sich sonst das Teil in Richtung der unbehandelten Fläche quer zur Bearbeitungsrichtung biegt. Im Gegensatz zu einseitigen Lackierungen, da krümmt es sich in Richtung Lackschicht.

Nun ist dieses Dach, wie die Schwaben sagen, a Hämmerle“. Damit alle Winkel stimmen hab ich es vorsichtshalber bis zum Aushärten des Klebers mit Gewichten und 90° - Winkeln „in Zaum“ gehalten. Die Unterdachfugen, man kriegt das nicht so 100 % gebacken, hab ich mit Kleber und Granulat (Polystyrol - Sägespäne) gespachtelt und somit verstärkt. Die Formenbauer machen halt die Klebefasen genauer. Die Holzblende im Bereich der Rampe hat eine Länge von 180,0 mm und ist 5,75 mm hoch, mit Fase zum Dach hin.

Die Zeit des Aushärtens ist nicht klar definierbar, wenn man zu ungeduldig ist kriegt man Probleme. Ich halte 12 Std. für angemessen, danach ist die Klebung bearbeitbar. Bevor das Fenster wieder eingesetzt wird sollte das Dach noch mal eine dünne Farbschicht abbekommen. Manchmal hilft auch bei einem H0 - Model(l) etwas Kosmetik. Jetzt sollte auch die Rampenbeleuchtung installiert werden, über jedem Eingangsbereich eine LED PLCC 2, jeweils vor dem Oberlicht-fensterband und natürlich in Reihe geschaltet, IF ~ 0,8 ... 1,0 mA ergibt ausreichende Helligkeit.

Ich habe mich bei der Lichtsteuerung für einen Funktionsdecoder Uhlenbrock® 73900 entschieden, die 4 Ausgänge sind paarweise dimmbar, einzeln mit Zeit-funktionen konfigurierbar und mit max. 600 mA belastbar. Das Gebäude wird ganz einfach 2-adrig mit Digitalstrom versorgt und Kippschalter sind out ...

 

         

                                                                                                             

 

Ich möchte hier nochmals davor warnen solch komplexe Bauten voreilig zu kleben. Das Gebäude muss in seine vormontierten Wand- und Dachteile bis zum Abschluss der „Anproben“ demontier- und bearbeitbar bleiben. Es müssen auch die Rampenteile individuell angepasst werden und einige Baugruppen ent-stehen erst im Laufe des Baufortschrittes, das Modell entsteht ja ohne vorherige exakte Planerstellung, einfach „frei Schnauze“...   So was lässt dann auch im-pulsive Änderungen zu, aber passen muss trotzdem alles ...

Wenn man nun unbedingt alle Wände vor dem Einpassen des Rampendachs zusammenkleben will sollte man an den Giebeln die Teile 2337C (Aufsetzgiebel) und an der Lkw - Front die Friese 2830C zunächst weglassen, dann kann man das Dach überstülpen. Sonst müssen die Wände „eingefädelt“ werden.

Das Hauptdach: weil die unterschiedlichen Oberflächen - Schattierungen nicht überzeugt haben, hab ich das Dach einmal überlackiert. Die Kleberänder für die Oberlichtfenster wurden mit Latex - Abdecklack von Mo-Lak® abgedeckt. Den gibt es bei der Fa. Weinert, # 2321. Man kann ihn mit einer Einwegspritze verar-beiten, die Kanüle stumpf Ø 0,8 mm. Siehe auch:  die Restaurierung einer BR E03 .

Über die „Elefantenfüße“ der Säulen links der Rampe kann man geteilter Meinung sein. Eine Alternative wären die schlankeren Säulen vom Fußgängereingang beim Pförtnerhaus, das passt aber nicht so recht ins Raster und bedeutet auch für die Unterzüge etwas mehr Aufwand. Was bedeutet bei solchen Projekten eigentlich Aufwand? Über den elektronischen Aufwand einer MoBa redet kaum noch einer, scheint unermesslich normal, aber auch hier im Zubehör rechtfer-tigt das Ergebnis alles. Man kann den „Aufwand“ nur leichter selbst bestimmen. Von der Idee mit der Herausforderung und dem Bastelspaß zum Unikat.

   Baugruppenübersicht:

 

                 

 

Nein, ich bin nicht neugierig, ich will nun nur wissen wie und was und ob ... :

 

 

 

Das Dach am Gleisanschluss wurde auf 30 mm gekürzt, damit kann man die Träger nach der ersten senkrechten Strebe kürzen, von der Spitze aus gesehen. Bei der Rampe kam die schmale Ausführung zum Einsatz, das Dach ragt ausreichend über das Güterwagendach und es kann in der gleichen Höhe wie das vordere Dach angesetzt werden, 2 mm unter dem Fenstersims.

Kleiner Hinweis: bei Verwendung von Böschungsgleisen stimmt bei dieser Bauvariante auf der Gleisanschlußseite weder Rampenhöhe noch Lichtraumprofil!

 

 

Ein größeres Problem ist das Schleppdach über der Gleisanschlußrampe. Man muss es wegen der Beleuchtung vormontieren und das führt zu einem "Fiedel-bogen". Bedingt durch die einseitigen Klebenähte. Die Verformung kann man nur durch Wärmebehandlung bei ca. 65° C  (±) begradigen, entsprechende Vor-sicht ist geboten, sonst gibt das ein Schrottdach. Wenn sich das Dach ggf. mit Parallelstücken beschwert auf ebener Fläche ausgerichtet hat, unter fließend Wasser kurz abkühlen. So kriegt man aber auch andere Wände oder Teile in Form.

Man neigt bei der Betrachtung einer MoBa immer dazu die Sache „von oben herab“ zu betrachten. Begibt man sich aber in Augenhöhe zur Modellbahn, dann tun sich wesentlich interessantere und realistischere Perspektiven auf. Probieren Sie es einfach aus, Sie versäumen sonst Beeindruckendes! Der Überblick wird reduziert, zugegeben, aber man hat mehr Einblick, wie in einer Einkaufspassage, man ist mitten drin ...

 

 

Da das Lagerhaus immer noch lediglich gefügt statt geklebt ist bleibt es variabel und kann sich dem Wachstum des Marktes anpassen:

 

 

Ein Sicherheitstipp noch: ich hab mir da sehr unschicklich mit der kleinen proxxon® KS 230 recht ordentlich den Daumen lädiert, man sollte den Fingerschutz doch an der Maschine lassen, auch wenn der einen andererseits beim Sägen einschränkt  ...

 

Ich kann nur raten: auch im privaten Bereich                             die Unfallverhütungsvorschriften (UVV) strikt einhalten!

 

Zurück zum Lagerhaus   -   das Rampendach am Gleisanschluss:  

 

          

 

Etwas ungewöhnlich mit den reingezogenen Schrägen an den Hausecken, aber nur so konnte der Freiraum für die kantigen Rangierloks gewährleistet werden. Wenn die Wellblechdächer unter dem großen Schleppdach der Anbauten angeordnet werden, tut man sich leichter bei der Erhaltung der variablen Entwurfs-möglichkeiten. Die Anschlussdächer können mit dem Anbau vom Grundgebäude und Rampendach getrennt werden und die Variationen bleiben rückbaubar.

Das oberes Stockwerk steht auf einer weißen Zwischendecke aus 0,5 mm Polystyrol und als Stabilisierung kam eine lichtundurchlässige 2 mm Decke (grau) mit den normalen Abmaßen der Seriengrundplatten hinzu. Somit kann das gesamte obere Stockwerk incl. Innenausbau einfach abgenommen werden, Lichtfugen sind damit ausgeschlossen, zumal die Wandelemente erst hinter dem Fries der unteren Lagerhalle enden.

 

 

  Krananlagen

Besonders interessant ist auch der Halbportalkran, der in der Ausführung recht flexibel gestaltet werden kann. Eine Alternative zu den großen Überladekränen und Kranbahnen im Eigenbau. Die Spannweite beim Grundbausatz beträgt max.  ca. 200 mm und der Verfahrweg  450 mm im Raster des Baukastensystems.

 

 

 

Zwei Bausätze 11437 bilden die Grundlage für den neuen Portalkranentwurf beim Kleinschmied.

Beim Einbau der Kranbahn in eine Maschinenhalle muss sowohl der Verfahrweg wie auch die Spannweite angepasst werden, denn die Angabe Im Baukasten - Raster gilt nur für die Außenmontage.

 

                                                                          

 

Der Laufkatzen - Träger lässt sich nach dem Kürzen wieder mit einem Zentrierdorn Ø 2,75 x 20 (Anguss - Rest) exakt zusammenfügen. Bitte nicht kleben, sonst kann man die Laufkatze nicht mehr abnehmen!  Damit man die Kranbahn auch gut sieht sollte die Pfeilerhöhe um 8 mm reduziert werden. So haben sogar noch die Leuchten aus PLCC 4 - LEDs an der Zwischendecke im Kraftwerk Platz:

 

 

Leider hat man sich beim Kleinschmied über die im Fabrikhof störenden Schienen des Portalkrans beschwert. Die Gabelstapler bleiben mit den kleinen Rädern dauernd hängen. Da hier auch der Umbau auf Halbportalkran das Problem nicht restlos löst hat man halt wieder laut über den Umbau der alten Kranbahn zu einer maßgeschneiderten Variante nachgedacht ...

 

 

Nachgefragt bei der BG Hebezeuge: es gibt keine Vorschrift für die Farbgestaltung von Kränen usw., aber die Farbe Gelb wird bevorzugt eingesetzt.

 

 

Ein Hammer, dieser Dampfhammer ...

Zubehör wie man es sich wünscht: für ansprechende Innenausstattung, für Szenen wie im Alltag und noch besser: es reist nicht im Container auf See, sondern ist lieferbar.

In Kleinschmied's „heiligen Hallen” hat der Aufbau der Fertigungseinrichtungen und Maschinen begonnen  ...

 

 

Leider muss ich hier nun um viel Geduld bitten, die Füssener Modellbaublätter ziehen um. Das sorgt für einige Verzögerungen im Neuaufbau ...

 

 

Haltepunkte   (Bahnhof Steinbach 11435)

Klein aber fein:  ein Nebenbahn - Bahnhof mit (integriertem) Güterschuppen und abgesetztem Wasserhaus, geeignet für H0e und Vollspurbahnen.

 

                                                          

                                            hier das Wasserhaus zusammen mit dem Bahnhof Moorbach

 

                 nachgeschaut ...     die Bahnhofsbaustelle           

 

                                                                    

 

In Steinheim - Zell gibt es anlagenbedingt eine neue Variante, EG und GS werden getrennt. Neben einigen Ersatzteilen wie Natursteinsockel und der Treppe am 2. Eingang sowie Türeinfassung und Rundbogen wird ein neues Dach benötigt. Das Schieferdach lässt sich nicht ohne Abstriche teilen, die Ortgänge würden nicht mehr passen, also muss Ersatz her. Es bieten sich die Teile 2309A und 2309C von der Verwaltung 11424 an, da ist dann auch gleich noch ein im Winkel etwas variabler First mit angespritzt. Zusätzlich braucht man passende Schornsteine: Spritzling 2073A. Dies gilt auch für den nun freistehenden kleinen Güterschuppen.

 

                                            

 

Der Bahnsteig ist wie beim Bahnhof Barthmühle den individuellen Gegebenheiten anzupassen. Da gibt es Pflasterstein - Platten, Bahnsteigkanten und Treppen als Gestaltungshilfen aus der Tüte und schon ist mit wenig Materialaufwand wieder ein Unikat geschaffen  ...  Der Bahnsteig besteht aus Kern und Hülle. Der Kern aus Holz ist einfach, aber die Hülle aus Bahnsteigkanten, Mosaikpflasterplatten und Treppe erfordert wegen der bei-den Schrägen an den Enden sowie den abgesenkten Gebäuden etwas Präzision, eine kleine Herausforderung an Schieblehre, Säge und Feile.

 

 

Zum Abschluss nun noch die Böschungen begrasen und das Pflaster etwas den Umwelteinflüssen anpassen ...

 

              

Übrigens: einen Bericht über das Vorbild Steinbach gab es im Eisenbahn Journal 8/2000:                       

 

 

 

 

 

 

Konkurrenz für Paulchen:

Bei der Lorenbahn vom Heizhaus gibt es feine Ergänzungen, die auch als „antriebslose“ Feld- oder Werksbahn sicher so einige Freunde finden wird denn nicht jeder möchte eine betriebsfähige H0e - Bahn zum Ausstattungselement „ummodeln“.

 

                                      

                                                ... der Bierkistenexpress                                                                                  und ob da wirklich Öl in der Kanne ist? ...

... Szenen wie manchmal im richtigen Leben ...

 

 

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              Zum Schluss war da noch eine interessante kleine Aufgabe für die Bastler und Tüftler:

 

                  

... man kann nicht nur diese Schranken elektrisch und mechanisch aufrüsten ...

 

 

 

              Variationen statt schachtelfrische Serie   ...

 

 

Ideen, die zu Unikaten werden.

 

 

... und so einfach geht hier Technik:  die elektronischen Baugruppen

 

                                                                                    Schaltungen

                                                                                         Layouts

                                                                                              Erläuterungen

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                           ©  Wolfram Stephan                                                                    bisher erschienen                    Startseite